zum Innehalten

Wer oder Was ist mein Gott? ...

Montag, 30.3.2020. In den letzten Tagen bin ich einige Male auf das erste Gebot gestoßen: du sollst keine anderen Götter haben! Wir haben im Römerbrief des Apostels Paulus gelesen, kürzlich in unserer Bibelgruppe. Er spricht über jene, die ihre eigenen Götter wählen.

Auch kann dich das Leben auf einen bestimmten Punkt weisen. Du merkst, dass du in deinem Verstand Kategorien hast. Dinge, die tief in deinem Leben sind, in deinen Gefühlen, in der Art, wie du die Welt ansiehst. Was sind die Götter in DEINEM Leben? Ich bemerke jene in meinem eigenen …

Erstes Gebot …

Der zentrale Punkt wird in der Bibel in einem sehr alten Gebot zusammengefasst. Es ist – bis heute – im Herzen des Glaubens, und im Herzen des Lebens. In 2. Mose, auch “Exodus” genannt, im Kapitel 20, ist geschrieben:

1 Dann sprach Gott folgende Worte: 2 »Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 3 Du sollst außer mir keine anderen Götter haben. (2. Mose 20, 1ff)

Das scheint entweder trivial, oder es erscheint als Ärgernis. Habe keine anderen Götter! Einige von uns sagen, dass sie natürlich nur an EINEN Gott glauben, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Du findest Menschen aus verschiedenen Religionen, die das sagen. Du findest auch jene die sagen: es ist kein Gott. Sie denken, die Verse sind nur als Machtwerkzeug da, damit eine Religion die anderen unterdrücken kann, die nicht glauben oder die in einen anderen Gott glauben. Und es ist möglich, jedes Gebot zu missbrauchen! Unglücklicherweise müssen wir sagen, dass es in der Geschichte viel geschehen ist. Menschen sind und bleiben Menschen, und sie tendieren dazu, Dinge zu missbrauchen, sogar sehr gute Dinge.

Aber der Punkt hier geht viel tiefer. Worum geht es in dem Gebot? Warum ist es gut, sich an den einen und einzigen Gott zu halten? Was für andere Götter haben wir? Es geht nicht nur um Götter, die als solche deklariert werden, das Konzept ist viel weiter!

Leben …

Wer ist dein Gott? Der Reformator Martin Luther in Deutschland hat argumentiert, dass alle Dinge oder Menschen, die uns höchst wichtig sind, die Rolle “meines Gottes” einnehmen können. Woran der Mensch sein Herz hängt, das ist sein Gott! Die Gebote wollen, dass wir frei sind von weltlicher Abhängigkeit und Sucht. Zu diesem Ziel benötigen wir den ewigen Gott!

Übrigens sind hier zwei Linien der Argumentation. Einer geht es um Fakten. Es ist da ein Gott und nur ein Gott - der Schöpfer, in Vater, Sohn und heiligem Geist. Das ist die christliche Aussage über die Realität dieser Welt. Sie ist, zuerst, vollständig unabhängig davon ob es nützlich ist für uns oder nicht, ob wir Gott benötigen oder nicht. Er IST.

Die zweite Argumentationslinie besteht darin, dass wir geschaffen sind um mit Gott zu leben. Er ist das Zentrum, wir sind geschaffen, um mit ihm zu sein. Ohne ihn fehlt etwas in unserer Seele, unserem Herzen, unserem Verstand und unserem Leben. Uns fehlt Gott, himmlisches Zuhause und Vater. Wir können ohne ihn nicht leben. Wir füllen die Lücke durch andere Dinge. Hier kommen wir zu anderen Göttern. Dieses sind die Dinge oder die Menschen, welche die Rolle Gottes in unserem Leben ausfüllen.

Somit können wir jetzt erkunden, welche anderen Götter da sind und SEINE Rolle einnehmen. Es mag eine andere Person sein, es mag … sein, viele Dinge können die Rolle Gottes einnehmen. Sogar de Hass. Sogar die Wut. Sogar die Bitterkeit. Es ist Zeit, den wahren Gott zu entdecken, in und durch Christus Jesus, und auch die anderen, die versuchen, unser Herz zu stehlen! (Roland Potthast)

Roland Potthast, JN-Network Christliches Blog
für Gospelradio.de –
[Feedback per Email]
Die täglichen Impulse des ‚Christlichen Blog‘ übernehmen wir mit freundlicher Genehmigung unseres Kooperationspartner, des JN-Network.

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