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In den heutigen Tagen – bestimmt durch den Virus ‚Corvid 19‘ – ist vieles nicht mehr so, wie gehabt. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und der sozialen Kontakt ist nur ein äußerer Effekt.

Es sind die Ängste, die uns bewegen. Die elementaren Fragen, ‚wie geht es finanziell weiter, bleib ich gesund, werde ich und meine Lieben die Situation problemlos überstehen‘.

Sind das auch deine Fragen, deine Ängste?

In dieser Zeit werden mir zwei Bibelstellen sehr wichtig. Beide sind im Brief des Paulus an die Philliper zu finden.

Im Kapitel 1, Vers 21 und 22 heißt es:

„Denn für mich gilt: Leben heisst Christus, und Sterben ist für mich Gewinn. Wenn ich aber am Leben bleiben sollte, dann bedeutet das, dass meine Arbeit Frucht bringen wird, und so weiss ich denn nicht, was ich wählen soll.“

Ich kann mich in Jesus Christus geborgen fühlen, Ich weiß, er ist da und trägt mich. Das ist das wichtige in meinem Leben. Er hat mir das Leben geschenkt, ich darf hier sein, umgeben mit allen Lieben in meiner Nähe, allen meinen Freunden und Bekannten. Ich darf die Dinge geniessen, die ich habe. Aber, wenn das alles nicht mehr wäre, ich weiß wohin der Weg geht und das ist gut so. Ich kann Paulus sehr gut verstehen, was ihn damals bewegt hat, als er diese Zeilen geschrieben hat.

Der zweite Vers, im 3. Kapitel, Vers 13 f:

„Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus“

Das ist mein Konfirmationspruch, an den ich mich immer wieder erinnere. Es ist wichtig, nach vorn zu sehen. Das was war, kann sehr schön gewesen sein, es kann aber auch sehr unschöne Momente gegeben haben. Aber alles Klammern hilft nicht. Pläne, die ich mir in meinem Leben gemacht habe, sie sind teilweise geplatzt. Manches ist ganz anders gekommen, als gedacht. … . In allem darf ich mich getragen wissen. So kann ich froh nach vorn schauen, es wird weiter gehen und letztlich werde ich bei meinem Jesus sein, morgen, übermorgen oder in 15 bis 30 Jahren.

Dein Rainer Zincke


 

In eigner Sache – warum spielt ihr keine Musik mehr:

Zum 31. Oktober 2019 haben wir den musikbetonten Betrieb von Gospelradio.de einstellt.

2006 konnten wir das Projekt von Radio Paradiso übernehmen und ca. 10 Jahre mit einem enthusiastischen Team und viel ehrenamtlichem Engangement mit Inhalten füllen können.

Aber alles hat seine Zeit.

Wir sind älter geworden, Prioritäten im Leben verschieben sich, berufliche, familiäre Herausforderungen und Veränderungen der Mitarbeiter treffen auch unser Team. Und so ist von dem anfänglich großen Mitarbeiterstab nur ein kleines aktives Häufchen übrig geblieben, die Redaktion in Niedersachsen und die Betreuung der Technik in Berlin.

Dazu kommen Veränderungen in der Medienlandschaft, ‚listen on demand‘ neuster Musikproduktionen ist vielfach ‚fast‘ kostenfrei realisierbar, Communities und Gruppen in den großen kommerziellen Plattformen der ‚Social Networks‘ erübrigen Insellösungen. Das Internetradio mutiert immer mehr zu einem Nischendasein im Bereich Hintergrundmusik für Geschäfte und Restaurants.

Zeit in dieser Form Tschüß zu sagen … .

In Zukunft bleiben wir der ursprünglichen Bedeutung unseres Namen – Gospelradio, zu deutsch Evangeliumsradio – treu. Hier hört ihr nun Andachten und geistlichen Impulse, aber keine Musik. 

Ich hoffe, ihr bleibt uns treu und hört mal wieder rein

Euer Rainer im Namen aller bisherigen Mitarbeiter