"Love is a fire" und singen verbindet!
Bericht vom Konzert des Magdalaer Gospelchors

Ganz in schwarz mit leuchtend bunten Schals als frühlingshafte Farbtupfer stand der Magdalaer Gospelchor am 18. März 2012 in der gut besuchten Stadtkirche St. Johannis im thüringischen Magdala. Stehen stimmt nicht ganz, schon bei den Takten des ersten Stückes "I'm so glad" fingen alle an zu schnipsen und schon bald gab es kein Halten mehr und die Kirche wurde erfüllt vom Gesang von 25 begeisterten Sängern. Schnell wurde klar, dass der Chor unter der Leitung von Friedrich Rau in Begleitung von Michael Ebert am Klavier große Freude hatte vor seinen Gästen zu singen.
Durch das Programm führten Jesaja und Elisabeth, die manche der englischen Texte für das Publikum übersetzten. Über eineinhalb Stunden gab der Chor sein Bestes und wiederholte sein schon in Kleinbottwar erprobtes Konzept in einer Mischung aus Modernem und Altbekanntem. Begeistert von dem Workshop, den wir zuvor in der Partnergemeinde Kleinbottwar anboten, ließ sich Lara Beiermeister überreden, uns nach Magdala zu begleiten und sich mit ihrer Querflöte dem Konzert in der St. Johanniskirche anzuschließen.
Es wurde gesungen, geschnipst und geklatscht bis in die letzte Bankreihe. Das Repertoire umfasste nicht nur Gospel mit christlichen Inhalten, sondern auch Lieder der Liebe und von verlorenen Kindertagen. Der grandiose Abend fand sein Ende vor der Kirche, als sich der Gospelchor nach der letzten Zugabe schnell neu formierte und die Besucher mit einem Segen amerikanischer Ureinwohner verabschiedete.
Der Gospelchor in Magdala besteht schon seit zwölf Jahren und freut sich einer ständig wachsenden Mitgliederzahl mit einer Altersspanne von 12 bis 53 Jahren. Weitere Infos zur Gemeinde und ihren zahlreichen Angeboten finden sich unter: www.kirche-magdala.de
Text: Karin Hammer
Foto: Franziska Wiegand
gug 2012-04-01













