Das Gospelparadies
Eindrücke vom PoGo-Festival in Witten

Wie sieht eigentlich das Paradies für einen Gospelfan aus? Es könnte ein Ort sein, wo er für drei Tage in die Welt des Gospels eintauchen kann. Dort werden Lieder geprobt und gesungen. Aber der Gospelfan ist nicht alleine dort, sondern zusammen mit vielen anderen Chören von überall her. Die möchte man natürlich kennenlernen – aber wie?
Dafür gibt es eine Ansprech-Bar. Richtig gelesen [gehört] – es ist eine Bar, an der man nicht nur Getränke aller Art findet – auch "Geist"-reiche – sondern ebenso die freundlichen Gastgeber mit einem "(bin) ansprechbar"-Button.
Für Unterkunft und Verfplegung ist bestens gesorgt. Morgens steht ein leckeres Frühstück im Foyer der Konzerthalle bereit. Tagsüber durchgehend bis spät gibt es eine richtige "kulinarische Meile", die keine Wünsche offen lässt. Abends findet dann ein großes Gospelkonzert mit internationalen Topacts statt. Der Tag geht zu Ende und die Nacht beginnt mit einer Gospeldisco zum Tanzen und Feiern. Dazu gehören frisch zubereitete Cocktails, die die passenden Namen "Gospel-Fire" oder "Gospel-Power" tragen. Die frohe Botschaft des Gospels wird schließlich am Sonntag Vormittag in einer großen "Gospelchurch" vertieft – mit allen Musikern, Teilnehmern und Gästen.
Dieses Paradies gibt es wirklich! Es ist die heimliche Gospelhauptstadt Witten an der Ruhr – beim alljährlichen Pop- und Gospelfestival PoGo welches in diesem Jahr Mitte Juni bereits zum 13. Mal im Saalbau Witten stattfand. Wer in den kommenden Jahren dabei sein will, findet alle Infos unter www.gospel.de
Joachim Schwarzrock (Gospelradio.de/Redaktion NRW); Foto: Lena Voswinkel 2010-06-17












