Review DEKT 2011






Wir waren dabei!

Gospelradio.de berichtete vom Gospelgeschehen in Dresden



Samstag, 4. Juni 2011

Just Gospel + Gospel Family: "Herzens-Sache: Gemeinsam feiern"

Die Besten sollten es sein – zum Abschluss des Gospelschwerpunkts in der Christuskirche am Samstag um 17 Uhr auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Die Veranstalter entschieden sich für „Just Gospel" unter der Leitung von Christiane und Hauke Hartmann aus Dortmund und den Gästen Toney Rhodes, Julius Spencer und Walter E. Barr, Jr. aus den USA.

Es war der vierte Tag eines ereignisreichen und heißen Kirchentages in Dresden und das zeigte sich daran, dass die Reihen der Christuskirche – anders als zu den Gospelworkshops am Freitag – nur locker besetzt waren. Diejenigen, die den Weg in die Christuskirche gefunden hatten, waren jedoch echte Fans.
Mit zehn Songs gelang es „Just Gospel" nicht nur, gute Laune zu verbreiten und ihren Zuhörern die letzte Energie zum Mitklatschen und Mitsingen zu entlocken.

Immer wieder schafften auch besinnliche Titel wie „Imagine me" eine gelungene Balance. Nachdenklich lauschte das Publikum dem Song, der vom Ringen mit sich selbst handelt, sich so zu akzeptieren, wie man ist und vom Traum davon, alle Belastungen und Sorgen einfach abwerfen zu können.

Sicher in Text und Choreographie und noch dazu erstaunlich energiegeladen feierten die „Just Gospel"-Fans dann beim Song „Freedom", der ihnen vom Auftritt des Chores im Rudolf-Harbig-Stadion beim Event „Gospel für eine gerechtere Welt" am Freitagabend bekannt war. Besonders unterhaltsam war auch der Solo-Auftritt von Keyboarder und Worship-Leiter Toney Rhodes mit „I don't know what you come to do". Nur selten komme ein Publikum in den Genuss seiner Stimme, verkündete er. Schade, kann man da nur sagen. Das muss sich unbedingt ändern, denn die Stimme ist absolut hörenswert und mitreißend. Nicht nur die Gäste, sondern auch die Chorsänger waren von ihrem Toney begeistert.

Mit kräftig souliger Stimme interpretierte Just Gospel-Solist Christoph gleich drei Lieder des Programms, das gefühlvolle „Without you" von Kirk Franklin, das schwungvolle „I came" und das Liebeslied „Nobody like you". Es ist die Mischung, die „Just Gospel" hörens- und sehenswert macht, die Mischung aus schwarzen und weißen Sängerinnen und Sängern, aus kräftigen und gefühlvollen Songs, aus traditionellen Gospelsongs und modernem Sound.

Vor dem letzten Song des Konzerts nutzten die Veranstalter die Gelegenheit, dem Publikum zu danken und ihre eigene Begeisterung über die tollen Auftritte in den Räumen des Gospelschwerpunkts Christuskirche zum Ausdruck zu bringen. Die Bühne wurde für einen Moment sehr voll, als alle ehrenamtlich Mitwirkenden nach vorn gebeten wurden und ihr Engagement mit einem herzlichen Dankeschön und einem kräftigen Applaus gewürdigt wurde.

Ausgelassen und fröhlich war die Stimmung noch einmal beim letzten Titel „Joyful, joyful" mit einer coolen Rap-Einlage von Walter E. Barr, Jr. Damit wurde das Publikum dann auch verabschiedet, denn eine Zugabe konnte es nicht mehr geben. Die Zeit für das Konzert von „Just Gospel" und den Gospelschwerpunkt Christuskirche war leider schon abgelaufen.
kk   


Die 10 Gebote - ein Poporatorium

Das Pop-Oratorium "Die 10 Gebote" von Musicalautor Michael Kunze und Komponist Dieter Falk lockte am Samstagabend noch einmal tausende Besucher ins Rudolf-Harbig-Stadion. Die Aufführung mit etwa 1.000 Sängerinnen und Sängern aus regionalen Chören, dem Orchester der Landesbühnen Sachsen, einer Band und etlichen Hauptdarstellern bildete zum Abschluss des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden einen musikalischen Höhepunkt.

Aus der Idee, im Rahmen der "Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010" als Chorprojekt  mindestens 1.000 Sänger in einem großen Musikwerk zu vereinen und dem Thema "Die 10 Gebote" entwickelten Librettist Kunze und Komponist Falk das im Januar 2010 in der Dortmunder Westfalenhalle uraufgeführte Oratorium. Erzählt wird die Geschichte Moses und des Auszugs der Israeliten aus Ägypten bis zur Übergabe der Steintafeln mit den zehn Geboten. Drei Videogroßleinwände, auf denen der Text gezeigt wurde,  erleichterten den Zuhörern das Verfolgen der Geschichte. Zweifel, ob es gelingen kann, ein christliches Thema mit monumentaler Popmusik, noch dazu in einem Fußballstadion Menschen näher zu bringen, waren schnell verflogen.

Der rockige Sound der Songs war in der Tat stadionfüllend und mitreißend. Die jugendlichen Erzähler Yosefine Buohler und Paul Falk umrahmten die Geschichte und sangen sich mit ihrer sympatischen Ausstrahlung und ihrem souveränen Auftritt, der echte Entertainer-Qualität offenbarte, sofort in die Herzen des Publikums. Nicht minder beeindruckten jedoch auch die brillanten Hautdarsteller, besonders Bahar Kizil als Ziporah, Michael Eisenburger als Mose und – mit herrlich arrogantem Augenaufschlag – Stefan Poslovski als Pharao. In Arrangements mit sensiblen und rockigen Passagen konnten die Sängerinnen und Sänger ihre zugleich ausdrucksstarken und gefühlvollen Stimmen zeigen.

Der Mass-Choir, der in den Stadionrängen hinter der Bühne Platz gefunden hatte, und das eigentlich Besondere des Oratoriums sein sollte, kam im ersten Teil des Abend leider nicht im verdienten Maße zur Geltung. Dafür erfuhren die Besucher, wie die Stimme Gottes klingt – nämlich genau wie die großartige Stimme des Schauspielers Otto Sander. Wie auch sonst. Nach einer 15-minütigen Pause hatten einige wenige Regentropfen die drückende Schwüle aus dem Stadion verdrängt, die Sonne war inzwischen untergegangen und eine leichte Brise sorgte für angenehme Abkühlung. Stehende Chorsänger und ein Violinensolo eröffneten den zweiten Teil des Abends.

In hymnischen Arrangements erreichte der Mass-Choir mehr Präsenz. Zum großen Finale, der Verkündung der zehn Gebote, versammelten sich alle Hauptdarsteller auf der Bühne. Das begeisterte Publikum forderte mit tosendem Applaus eine Zugabe und bekam als solche ein Medley der schönsten Soli sowie die Aufforderung "Tu, was dir dein Herz befiehlt, nur das ist richtig, nur das ist wichtig..." und "Liebe ist das Gebot". Und mit diesen Worten, die hervorragend zum Motto des Kirchentages passten, entschwanden tausende beglückte Kirchentagsbesucher in die warme Dresdner Nacht.
kk

Leipzig Gospel Choir

„To God be the glory" - diese Nachricht sollte die Anwesenden in der Thomaskirche am Samstagmorgen beim Kirchentag in Dresden erreichen. Das Aufstehen hat sich gelohnt! Rund 20 junge Menschen in weiß-schwarzer Kleidung sorgten eineinhalb Stunden für Feierlaune und gleichzeitig andächtige Stimmung. Der Leipzig Gospel Choir unter der Leitung der aus Amerika stammenden Mary Beth Gremour setzte erfolgreich auf eine Zusammensetzung aus gemischten Stimmen und den typischen Gospelinstrumenten E-Bass, E-Piano und Cajon. Beeindruckend vor allem die Überzeugung, die in jedem einzelnen Gesicht auf der Bühne zu sehen ist. Niemand schämt sich, seine Leidenschaft für die Musik und seine Liebe zu Gott zu zeigen und so überträgt sich die Motivation auf die Zuhörer, die begeistert klatschen und mitsingen. „Ihr dürft alles machen, was ihr wollt. Das ist Gospel.", so Mary Beth. Der Song „Never let me go" bewegte jeden Einzelnen in der Kirche, manche schlossen ihre Augen, andere waren von der Atmosphäre so ergriffen, dass sie sich in die Arme nahmen und der einen oder anderen Träne freien Lauf ließen. Am Ende des Konzerts blieb nicht nur dem Chor der Mund offen stehen. Absolutes Gänsehautfeeling!
fri/rud

Freitag, 3. Juni 2011


GOSPEL FÜR EINE GERECHTERE WELT IM RUDOLF-HARBIG-STADION

Bei hochsommerlichen Temperaturen, eingetaucht in die Abendsonne – so präsentierte sich das Rudolf-Harbig-Fußballstation. Thema war heute jedoch nicht der Tabellenstand von Dynamo Dresden, sondern die Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt" innerhalb der Gospelnacht. Worum geht es? In unserem Alltag gehen wir oft gedankenlos mit unseren Ressourcen um – und dieses zu Lasten der ärmeren Ländern. Unter der Moderation von Andreas Malessa wurde dieses Dilemma in einem Einspielfilm am Beispiel des afrikanischen Landes Burkina Faso gezeigt.

Die obere Liga des Gospel – präsentiert vom evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt" – wurde den begeisterten Zuhörern des gut besuchten Stadions präsentiert. Es startete emotional mit „You are good" mit den Gospelflavours unter Leitung von Carmen Wutzler zusammen mit der Berliner Sängerin Sarah Kaiser. Weiter ging es mit Dresdens bekanntetem Gospelprojekt "Gospelnight" – und schon rockte das Stadion. Souliger Sound aus schwarzen und weißen Kehlen – jetzt wurde es International mit der Formation „Just Gospel" aus Dortmund mit der bekannten Workshopleiterin Christiane Hartmann. Das Ergebnis des Masschoir-Workshops, für den (fast) den ganzen Vortag unter anderem unter der Leitung des dänischen Dirigenten Hans Christian Jochimsen geprobt wurde  - war ein weiteres Highlight im spannenden Programm des Abends. Die Kulisse eines Fußballstadions bildete den perfekten Rahmen.

Man merkte es insgeheim, es lag ein Knistern in den Rängen und auf dem Rasen des Stadions: Nina Hagen kommt. Die ursprünglich als deutsche „Godmother des Punk" bekannte Sängerin hat sich im Jahre 2009 evangelisch taufen lassen und ist nun in der großen Gospelfamilie angekommen. Kann das funktionieren? Ihr neues Album ‚Personal Jesus" handelt durchweg von der frohen Botschaft des Gospels und Sehnsucht nach Frieden. Wer Nina Hagen kennt, kann sich vorstellen, wie sie dieses auf ihre Art präsentiert. Die Message begeisterte ganz besonders die jüngeren Besucher – genau richtig für die ‚Next Generation', die diese Friedensbotschaft weitertragen soll.

Der Abend endete in einem Gospelfeuerwerk mit allen Chören zusammen und Nina Hagen mittendrin – so bunt kann Gospel sein!

sch/teb

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Programm:

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...

Gospelworkshops in der Christuskirche - eine Zusammenfassung

„Dresden Gospelt!" Diesen Leitspruch würden wir auf einem reinen Gospelkirchentag erwarten. Doch was wir auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden seit dem 1. Juni 2011 erleben, übertrifft in Sachen Gospelbewegung alle Erwartungen. Noch nie haben bei einem Evangelischen Kirchentag so viele Menschen aller Altersgruppen ihren Glauben durch das begeisterte Singen in einem Gospelchor zum Ausdruck gebracht.



Die 1.500 Personen fassenden Christuskirche in Dresden-Strehlen, dem Gospelschwerpunkt auf diesem Kirchentag, konnte nicht alle Gospel-Fans aufnehmen. Die, die dabei sein durften, wurden bei gleich drei Gospelworkshops Zeugen der musikalischen Vielfalt der europäischen Gospelszene.
Hans-Christian Joachimsen aus Dänemark zeigte den Workshopteilnehmern beim Einstudieren seiner zwei Balladen „Lord Hold Me" und „Let Us Stand", wie wichtig es beim Singen ist zu spüren, was man singt. Präsenz vom ersten Ton an und Konzentration auf die Botschaft des Songs machen den kleinen Unterschied aus, der unser Herz ergreift.
Den "American Way of Contemporary Gospel Music" mit Solostimmen, Call & Response, Shouts, Claps und einem Rocksound der stadiontauglich ist brachten Christiane & Hauke Hartmann zusammen mit Tooney Rodes aus den USA nach Dresden. „Nobody Like You, Lord" und „Freedom" waren auch außerhalb der Kirchenmauern zu hören.
Carmen Wutzler und Sarah Kaiser verbinden in ihrer charmanten Fröhlichkeit die Gospel-Chorprobe mit Stimmbildungs-Elementen und fordern den Chor immer wieder zum Entdecken neuer Sounds auf. Hört, wie die beiden den Gospelworkshop empfunden haben: Audiobeiträge ...

Wir sind gespannt, wie diese Vielfalt an Stilen und Interpretationsweisen von Gospelmusik in der Symbiose erklingt und schauen erwartungsfroh auf die große Gospelnacht im Dresdener Rudolph-Harbig-Stadion. Unsere Gospelradio.de - Reporter werden live dabei sein.
ngu

Love is a Fire - der Gospelchor „Klangfarben"

Rot ist die Farbe der Liebe und des Herzens, dem Zeichen des diesjährigen Kirchentages.
Schwarz und rot gekleidet ziehen die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores „Klangfarben" am Freitag um 11:30 Uhr in die Markuskirche in Dresden ein. Petra Zupp leitet den Gospelchor aus dem Rheinland, aus ihrem Keyboard klingen Bass, Gitarre, Schlagzeug, Piano, den Chor begleitend. Mit einem Sampler bestehend aus altbekannten Gospelsongs, wie „Swing low" eröffnet der Chor das Konzert. „Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, Lieder des Glaubens zu singen.", erklärt ein Chormitglied. Aber der Gospelchor singt nicht nur vom Glauben - sie leben ihn auch, indem sie nach einer Chorfahrt mit dem Ziel Namibia beschlossen, mit den Konzertspenden ihre Partner dort zu unterstützen. Da ist es klar, dass der Chor mit Vorliebe afrikanische Gospel- und Popsongs singt. Aber auch über neue Gospel- und Popballaden, die mit beherztem Applaus beantwortet wurden, konnte sich das Publikum freuen.
Ein abwechslungsreiches Konzert von einem Gospelchor, der mit Herz, Hand und Fuß zeigt, dass die Liebe ein Feuer sein kann. Die CD des Chores trägt genau dieses Motto: „Love is a Fire"
the

Gospelprojekt Gera

Betritt man am Freitag des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden die Christuskirche, wird man zuerst einmal ziemlich überwältigt vom Anblick, der sich einem auf der Bühne bietet. Diese ist nämlich prall gefüllt mit mehr als 70 Sängerinnen und Sängern und dazu zahlreichen Instrumentalisten, die allesamt mit orangefarbenen T-Shirts bekleidet sind. Die Vorstellung des Chores erfolgt gleich zu Beginn durch den Chorleiter, der sie als „Gospelprojekt Gera" ausweist und ihre Intention des Singens nicht darauf beruht, die Besten sein zu wollen, sondern dass die Zuhörer sich durch ihre Musik nicht auf den Arm genommen fühlen, sondern in den Arm: „In your arms". Zu erleben gab es Songs wie „Anker in der Zeit", „Freedom is coming", „Praise his holy name" und einen Gospel aus Uganda. Wer das Konzert schon vor dem Ende verlassen musste, ging sogar rückwärts aus der Kirche, um so lange wie möglich an der Stimmung teilhaben zu können.
Während des Stückes „Holy is the lamb" lag ein Knistern in der Luft. Gespannt und sichtlich bewegt genossen die Besucher eine Atmosphäre der besonderen Art. Dies und viele weitere Eindrücke sorgten für grandiose Standing Ovations.
Dazu unser Interview
fri/rud

Gospel Konzert des KS-Gospelchoir

Ein wunderschöner Garten hinter dem Gebäude der Evangelischen Studenten Gemeinde Dresden. Kaffee, Tee, selbst gemachter Kuchen - einfach eine schöne Stimmung. Dann geht es los!
Die 7-köpfige Band ( Piano, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon, Trompete, Posaune) geht auf die Terrasse der ESG und fängt an zu spielen. Dann setzt sich sich der ca. 80 -köpfige Chor der Katholischen Studenten Gemeinde in Bewegung und folgt der Band. Alle „grooven" zu dem 1. Song „Take the shakles of my feet". Der Chor setzt sich aus 3 Chören mit je 3 Chorleitern zusammen (Dresden-Jena-Leipzig). In dieser Formation treten sie das 1. mal auf, also extra für den Ev. Kirchentag. Das ist „gelebte Ökumene" wenn Katholiken und Protestanten zusammen kommen, um Gott zu loben. So kommt es, dass der Chor an diesem doch sehr bewölkten Nachmittag den Song „You are Holy" singt und der Himmel plötzlich aufgeht, so dass die Sonne auf den Chor scheint! Alles in allem war es ein sehr sehr schönes gelungenes Konzert das irgendwie alle in seinen Bann zog und wir alle unseren lieben Vater mit Freude aber dennoch andächtig loben und ihm danken konnten!
wie

Ein Gospelzug durch die Christuskirche

Anlässlich des 33. Evangelischen Kirchentages in Dresden ist unter anderem das Ensemble "Gospeltrain" aus Gars angereist und gab am Freitag, dem 3. Juni 2011 ein gut besuchtes Konzert in der Christuskirche. Der etwa 30-köpfige Chor unter der Leitung von Michael Gäßl wird neben A cappella-Stücken von einer Band aus sieben Musikern mit den im Gospel üblichen Instrumenten Schlagzeug, E-Bass und Keyboards, aber auch von einem Saxophon, einer Posaune und zwei Trompeten unterstützt. Mit diesem Fundament, dem stimmstarken Chor und ausgeprägter Lautstärke ist für entsprechende Stimmung in der Kirche gesorgt und mehr Leute finden den Weg hinein.

Allen Beteiligten ist der Sinn für die Musik und der Spaß an der Sache anzusehen, bestärkt durch den modernen Musikstil, der gute Laune verbreitet. Mit fortlaufendem Konzert wird eine Steigerung des Chores deutlich und damit wächst auch die Laune des Publikums, das sich begeistert mitreißen lässt und Aufforderungen zum Mitmachen gerne nachkommt. Weitere Informationen zum Chor und Impressionen der Sänger selbst gibt es bald in einem zugehörigen Interview hier bei Gospelradio.de.

fri/rud


"Lean on me" in der Thomaskirche

Beim Betreten der Thomaskirche am Freitag Nachmittag des diesjährigen Kirchentages in Dresden hätte man zuerst den Eindruck bekommen können, man habe sich verlaufen. Denn eine recht kleine Gruppe befand sich auf der Bühne. Tatsächlich handelte es sich bei den zehn Sängerinnen und Sängern um das Ensemble "Lean on me". Das Konzert wurde geleitet von Rüdiger Brunkhorst, der an Piano und Gitarre musizierte und auch als Solist auftrat. Als Laienchor überzeugte "Lean on me" durch gute Präsenz, sympathisches Auftreten und gefühlvolle Performance. Bekannte Songs wie "Thy will be done" und der Namensgeber "Lean on me" wurden vom nicht allzu zahlreichen aber dafür gut gelaunten Publikum freudig mitgesungen und am Ende gingen wohl alle mit einem guten Gospelfeeling ihrer Wege

fri/rud.


Music-Highlights mit Gospelicious, dem Landesjugendgospelchor Baden-Württemberg



Auch dieses Jahr bereicherte uns Gospelicious, der Landesjugendgospelchor Baden-Württemberg, beim Kirchentag. Ein emotionaler Moment in der Dresdner Markuskirche war der Einmarsch der Sängerinnen und Sänger zu Beginn des Konzertes auf die Bühne, gefolgt von ihrem Titelsong „Gospelicious". Die gutbesuchte Kirche wurde direkt von dem unverwechselbaren Sound mitgerissen. Auch die meisten der dann folgenden Titel sind Eigenkompositionen des Chores. Ein Kennzeichen von Gospelicious ist die schwarze Kleidung mit blauen Tüchern, die jedes Chormitglied individuell mal um den Bauch, mal in die Haare eingeflochten getragen hat.

Das Repertoire des Chores ist außergewöhnlich vielseitig und besteht aus einer anziehenden Vermischung des Gospels mit den Musikrichtungen Blues, Latin, Funk, Pop und Hip-Hop. Das Publikum wurde dazu eingeladen, das Konzert mitzugestalten, wie es der Philosophie des Chors entspricht. Dazu gehören unter anderem die Essentials „integrieren statt imitieren" und „kommunizieren statt konsumieren". In der Markuskirche entwickelte sich nach ungefähr 15 überwiegend englisch gesungenen Titeln eine Stimmung, die diesen traumhaften Konzertnachmittag unvergesslich macht. Mit dem Gospel Klassiker „Down by the Riverside" und einer Prise unterschiedlichster Pop-Elemente verließ der Chor emotional durch das Mittelschiff die Kirche.
bec/sch

„Xang goes Gospel" und Xang aus Wiesbaden goes Dresden.

So begeisterten die etwa 30 Sängerinnen und Sänger die Anwesenden im Gemeindesaal der Christuskirche. Unter dem Motto „And a light to my path" stellten sie sich nicht nur unter das Scheinwerferlicht sondern auch unter das Licht Gottes, das einen jeden erhellen möchte. Songs wie „Move, spirit move" und „So help me God" waren einladend zum Bewegen und Mitsingen. Die Dynamik innerhalb der Stücke verstärkte die gefühlvolle Atmosphäre im Raum. „... please help me God" wurde somit nicht nur zu einem Songtext, sondern zum ernst gemeintem Gebet. Gleich im Anschluss wurde wieder geklatscht und sogar getanzt. Die Zugabe hätte nicht schöner enden können: Xang beschloss das Konzert mit dem Wort „Amen".

fri

Völlig überfüllte Gospelworkshops - Menschen gospeln aus Leidenschaft

Beide Workshops hoffnungslos überfüllt, viele Menschen stehen traurig vor der Kirchentür.

Gospel ist Leidenschaft
Gospel ist gelebter Glaube
Gospel verbindet
Gospel schenkt Gemeinschaft!






Just Gospel - Christiane und Hauke Hartmann



In der Christuskirche auf der Bühne: Christiane Hartmann und Just Gospel. Spritzig, engagiert, leidenschaftlich, mitreisend führt Christiane die Teilnehmer in die Tiefen des Gospel ein. Man merkt ihnen an, Gospel und der Glaube, der hinter der Musik steht, ist ihr Leben, bestimmt ihren Gesang, ihre Bewegung und ihren Alltag. Mit den Lieder 'Freedom' und 'Nobody like You Lord' stehen heute zwei rockige Powersongs auf dem Programm. Aber es ist nicht nur ein Workshop, es ist die Generalprobe für den großen Auftritt heute, Freitag Abend bei Gospel für eine gerechtere Welt im Rudolf-Harbich-Stadion. Der Masschoir wird Just Gospel und Nina Hagen mit diesen beiden Songs stimmlich unterstützen - ein Reiz, eine Herausforderung, die jeder Gospelsänger freudig annimmt - daher die große Entäuschung derjenigen, die draußen stehen.

Just Gospel und die Hartmanns - aus dem deutschen Gospelgeschehen nicht mehr wegzudenken. Schon bei den letzten Kirchentagen waren ihre Workshops überfüllt und viele Menschen standen vor der Tür - sollten die Verantwortlichen des Kirchentages da nicht umdenken: nicht die großen politischen Themen in den Vordergrund zu stellen, sondern den gelebten Glauben? Die Menschen zeigen den Weg.
zin/teb

Just Gospel - Sarah Hartmann

Freitagmorgen, es ist 10.30 Uhr – zahlreiche Kirchentagsbesucher haben sich auf den Weg gemacht, um den Gemeindesaal der Christusgemeinde vollständig zu füllen. Hier findet ein Gesangstraining für Gospel-Soli mit Sarah Hartmann statt. Spätestens nach gemeinsamen Lockerungsübungen und dem Einsingen sind alle munter und aufnahmebereit. Denn es gilt, die Tipps und Tricks Sarah Hartmanns umzusetzen und für die eigene Chorarbeit einzuprägen. Mit der Aussage, „Atmung ist die Basis der Stimme" wird der Zusammenhang zwischen Körper und Stimme besonders deutlich. So können viele Fragen der Teilnehmenden von der staatlich geprüften Atem-, Sprach- und Stimmtherapeutin beantwortet werden.
fri/teb


Donnerstag, 2. Juni 2011


Namibischer Besuch im Gemeindehaus der Christuskirche

„Namibian Heartbeats"- die Gruppe trägt ihren Namen nicht umsonst. Am Abend des zweiten Tages des 33. Evangelischen Kirchentags bringen die Sängerinnen und Sänger das Gemeindehaus der Christuskirche in Dresden zum beben. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn obwohl sie nur zu zwölft sind und lediglich ihre Stimmen, Klatschen und Stampfen als musikalische Mittel einsetzen, sind Lautstärke und Überzeugungskraft enorm. Durch zahlreiche Soli und den Gesamtzusammenklang wird deutlich, dass jeder einzelne sowohl eine sehr besondere Stimme als auch eine ausgeprägte Persönlichkeit hat, welche zu diesem Ergebnis führen. Es ist praktisch nicht möglich, sich vom Geist ihrer Musik nicht packen zu lassen.

Obwohl sie größtenteils in ihrer Landessprache singen und die Ansprachen zwischen den Songs, die einer der Sänger halb auf deutsch, halb auf englisch macht, kaum verständlich sind, vermittelt jedes Lied seine ganz eigene Botschaft.

Doch nur darauf will es das Ensemble nicht ankommen lassen und bittet einen Mann aus dem Publikum spontan die Zwischenansagen zu übernehmen, was dieser auch souverän und sehr humorvoll meistert. Zusätzlich sorgen an Urwaldgeräusche erinnernde Rufe und Schreie des Chores in den Stücken für Lacher unter den Zuhörern. Es wird begeistert mitgeklatscht und beim letzten Song vor der Zugabe der Aufforderung des spontanen Kommentators nachgegangen: „Also, wen es bei diesem Stück auf den Stühlen hält, mit dem stimmt etwas nicht!"

Bericht und Konzertausschnitte hören ...
rud/zin

Gospel Konzert des KS-Gospelchoir

Ein wunderschöner Garten hinter dem Gebäude der Evangelischen Studenten Gemeinde Dresden. Kaffee, Tee, selbst gemachter Kuchen - einfach eine schöne Stimmung. Dann geht es los!
Die 7-köpfige Band ( Piano, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon, Trompete, Posaune) geht auf die Terrasse der ESG und fängt an zu spielen. Dann setzt sich sich der ca. 80 -köpfige Chor der Katholischen Studenten Gemeinde in Bewegung und folgt der Band. Alle „grooven" zu dem 1. Song „Take the shakles of my feet". Der Chor setzt sich aus 3 Chören mit je 3 Chorleitern zusammen (Dresden-Jena-Leipzig). In dieser Formation treten sie das 1. mal auf, also extra für den Ev. Kirchentag. Das ist „gelebte Ökumene" wenn Katholiken und Protestanten zusammen kommen, um Gott zu loben.
So kommt es, dass der Chor an diesem doch sehr bewölkten Nachmittag den Song „You are Holy" singt und der Himmel plötzlich aufgeht, so dass die Sonne auf den Chor scheint! Alles in allem war es ein sehr sehr schönes gelungenes Konzert das irgendwie alle in seinen Bann zog und wir alle unseren lieben Vater mit Freude aber dennoch andächtig loben und ihm danken konnten!
wie

Hatikwah

Der Name Hatikwah ist hebräisch und heißt Hoffnung. Seit 1993 leiten Simone Lehman und ihr Mann Erik den Gospelchor aus Thalheim im Erzgebirge. Die derzeit etwa 35 größtenteils jugendlichen Sängerinnen und Sänger werden von Erik am Gospelpiano begleitet, unterstützt von E-Bass und Cajon. Das Team von Gospelradio.de hat den Gospelchor Hatikwah auf dem 33. Evangelischen Kirchentag kennengelernt.
In einem einstündigen Konzert erlebten wir eine Gospelperformance die mit wenigen Effekten einen mitreißenden Groove erzeugte. Dies war nicht zuletzt Eriks selbstbewusstem Gospelpiano-Spiel zu verdanken. Nach dem Konzert hatten wir die Gelegenheit uns mit den kreativen Köpfen des Gospelsounds aus dem Erzgebirge zu unterhalten.

Simone und Erik Lehman motivieren ihre jungen Chorsänger zu selbstbewusstem Singen. Die kleine Band soll chordienlich begleiten. Dass dies hervorragend gelingt, hören wir an diesem kurzen Livemitschnitt vom Auftritt im Gemeindesaal der Christuskirche am 2. Juni in Dresden-Strehlen.  /Einspielung Livemittschnitt/
Simone und Erik sehen ihre musikalische Arbeit als Jugendarbeit und entdecken immer wieder neue Möglichkeiten, Freude durch Lobpreis zu vermitteln. In einem ganzheitlichen Ansatz möchte der Hatikwah-Gospelchor die Botschaft seiner Gospel-Songs durch Wort und Ton verständlich machen. Daher gehört es wie selbstverständlich zu den Auftritten dazu, die Songs durch spirituelle Impulse inhaltlich zu begleiten und den Zuhörern dadurch einen ganzheitlichen Zugang zur Frohen Botschaft der Liebe Gottes zu ermöglichen.

Mehr über den Hatikwah-Gospelchor findet ihr auf www.hatikwah.de oder demnächst in einem ausführlichen Chorporträt mit Interview hier auf der Gospelradio-Website.
ngu

Junge Kantorei Bremen

Ab 15.30 Uhr ertönt zum dritten Mal am 2. Juni 2011, dem zweiten Tag des 33. Evangelischen Kirchentags, Gospelmusik aus der Thomaskirche in Dresden. Dieses Mal handelt es sich um die etwa 20-köpfige Junge Kantorei aus Bremen, bestehend aus jungen Musikinteressierten zwischen 16 und 22 Jahren. Sie werden geleitet von Jürgen Blendermann.

Begleitet von Playbackmusik, teilweise auch vom Dirigenten am Keyboard, sorgen sie für eine prall gefüllte Kirche und beste Stimmung unter den Anwesenden.

Besteht der erste Teil des Konzertes aus traditionell geistlichen Stücken, werden diese später zunehmend von zeitgenössischer Chorliteratur abgelöst. Lieder wie „Tears in heaven" und Songs aus dem Gospelfilm „Sister Act" reißen das Publikum mit. Das von Jürgen Blendermann selbst komponierte Stück zum Psalm 23 findet größten Anklang und wird als Zugabe ein weiteres Mal gesungen.

Der Spaß an der Musik ist allen anzusehen. Besonders der Dirigent selbst amüsiert mit seiner angenehmen Lockerheit auf der Bühne. Auch die gewählten Solisten machen einen sympathischen, engagierten Eindruck.

Eine Stunde später freuen sich alle über die schönen Erfahrungen, die dieses Konzert mitgegeben hat.

rud/fri

... und zwischendurch gönnt sich unser Team eine kleine Pause, Charly und Tina ...






Der Gospelchor Rejoice aus Rödermark zu Gast in der Thomaskirche


Die Nachbarn und Passanten sowie die eingetroffenen Gäste der Thomaskirche erfreuen sich am Nachmittag des 2. Juni 2011 eineinhalb Stunden an den Stimmen und instrumentalen Beats des Gospelchores Rejoice, der zum diesjährigen Kirchentag nach Dresden gekommen ist und bereits zum vierten Mal teilnimmt.

Der Chor, bestehend aus 15 Sängerinnen und Sängern, wird begleitet von Musikern mit Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und zwei Keyboards begleitet. Mit stimmstarken Solisten werden bekannte Spirituals und Gospelsongs wie „Wade in the water" und „Lean on me" performt. Einmal präsentiert sich der Chor auch a cappella mit „We pray".

Alle Teilnehmenden scheinen Spaß zu haben, der Körpersprache nach zu urteilen. Besonders dem Gitarristen ist anzusehen, wie sehr er mit der Musik fühlt. Nach der Zugabe werden von den Zuhörern die am Eingang ausgeteilten Infozettel über das Ensemble studiert, der Chor hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

rud/fri

Gospel aus Pahlen in der Thomaskirche

Gegen 11 Uhr am zweiten Tag des 33. Evangelischen Kirchentags in Dresden füllt sich die Thomaskirche mit Gästen aller Altersklassen, die dem angekündigten 2-Stunden-Programm des Gospelchores Pahlen lauschen wollen.

Pünktlich finden sich die rund 40 Sängerinnen und Sänger unter den Scheinwerfern auf der Bühne ein, vor ihnen geht ihr musikalischer Leiter und häufiger Solist Andy Anderson in Position, der schon ab dem ersten Song mit charmantem Lächeln und gefühlvoller Stimme überzeugt.

Auch die folgenden Solisten beeindrucken mit starken Stimmen und offenem Ausdruck, wobei die Präsenz des Chores in den ersten Minuten des Konzerts noch nicht ganz gegeben ist, jedoch schnell eine deutliche Steigerung zu einem soliden, wohlklingenden Fundament schafft.

Auch bieten sie stilistische Vielfältigkeit. Eingeleitet mit der Aussage „Man sagt, die schönste Tochter des Gospels sei der Blues" werden beispielsweise mitreißende Bluessongs performt, begleitet von Piano und Gitarre, bei einem Titel ertönt sogar eine Mundharmonika.

Mit jedem Stück geht das Publikum mehr mit, klatscht im Takt der Musik, beteiligt sich begeistert, wenn es dazu aufgefordert wird, und fordert nach dem letzten Titel „Oh, happy day!" sogar eine Zugabe, die gern gegeben wird.

Aus diesem Vormittagsprogramm gehen wohl alle Beteiligten gut gelaunt heraus.

rud/fri

Mittwoch, 1. Juni 2011


Die Elbe, ein Lichtermeer


In den letzten Minuten des Eröffnungstages des 33. Evangelischen Kirchentages ist ein Teil des Elbufers in Dresden von unzähligen flackernden Kerzen gesäumt. Unzählige Stimmen begleiten die Kerzen, die, vom Wasser getragen, zu schweben scheinen. Das nach dem gesprochenen Segen einsetzende Glockenläuten der Kirchen ringsum wird mit Jubelrufen begrüßt. Von überallher wandern Blitze über das Bild, jeder möchte diesen Anblick für sich festhalten.
Für Minuten ist die Elbe kein Fluss, sondern ein Lichtermeer. „Licht fließt durchs ganze Land" wird kommentiert, und nichts trifft es in diesem Augenblick besser.

Kaum zwanzig Minuten später ist von diesem Glanz nicht mehr viel übrig. Nur noch vereinzelt sitzen Gruppen um wenige Kerzen herum, nutzen den Anlass und das milde Wetter für Geselligkeit. Auch auf den Brücken und Bürgersteigen ringsum finden sich Kreise aus Jugendlichen zusammen. Alle paar Meter klingen nun Gitarren, Cajons und verschiedenste Stimmen zusammen und füllen die Luft Dresdens mit einem Gefühl von Zusammengehörigkeit.
teb/rud/zin


Die Zöllner

Aus Berlin angereist, traten „Die Zöllner" am Eröffnungsabend des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden auf. An der Bühne am Wiener Platz begeisterten sie weit mehr als 100 Menschen mit ihrer ostdeutsch geprägten Musik. Vor allem eigene Lebenserfahrungen wurden thematisiert.
Ausgestaltet mit Blechbläsern, Gitarren, Piano, Schlagzeug und Saxophon heizte die achtköpfige Band gleich zu Beginn ordentlich ein. Gegen Ende hin wurde es immer gefühlvoller – musikalisch wie auch inhaltlich. Doch das Engagement der Band geht über ihre Musik weiter hinaus. So gibt es Projekte und Anliegen, bei denen sie sich besonders einbringen. Mehr dazu folgt in einem Künstlerporträt in nächster Zeit auf Gospelradio.de
fri


Coloured Rain

„Celebrate" – mit diesem einladenden Motto haben „Coloured Rain" gleich mehrere Auftritte beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Zum Feiern luden sie am Eröffnungsabend gleich an zwei unterschiedlichen Bühnen ein. Es wurde mitgesungen, geklatscht und sogar groovige Tanzschritte wurden eingeübt. So trotzten die Besucher dem kühler werdenden Wind und bewegten sich im Rhythmus. Warm ums Herz wurde es vor allem beim bekannten Song „Our god is an awesome god".
In der Grundbesetzung von acht Leuten, zusammengesetzt aus Berufsmusikern und Studierenden der Hochschule, engagieren sie sich auch in weiteren Projekten und haben in naher Zukunft noch so einige Konzerttermine.
fri


Der erste Eindruck von Dresden war „grün", denn die ganze Stadt ist mit vielen Bäumen und Blumen geschmückt. Dieser positive Eindruck wurde durch die schönen alten und historischen Bauwerke, die die Stadt vorzuweisen hat, bestärkt. Jede Ecke in Dresden ist also praktisch ein Hingucker, sei es wegen der Häuser im schönen Baustil oder wegen der schönen pflanzlichen Gestaltung. Dass die Ökologie bei diesem Kirchentag im Mittelpunkt steht, ist ja klar. Immerhin wurde ein ganzer Solarpark für diese Tage errichtet. Im Großen und Ganzen macht es sicherlich allen Teilnehmern sehr viel Spaß, schließlich gibt es so etwas ja nur alle zwei Jahre. An diesem Kirchentag „wird auch dein Herz sein", so das Motto, und das darf man ruhig wörtlich nehmen: Man verliebt sich sehr schnell in diese überschaubare Stadt.

Gospelmusik findet auf den Kirchentagen viel Platz. So erinneren wir uns noch sehr lebendig an den Gospelschwerpunkt in Köln mit Open Air Bühne und vielen Workshops, insbesondere von Naturally 7. Der 2. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) im vergangenen Jahr in München setzte diese Tradition fort, der Gospeworkshop von Just Gospel war mit über 1.000 Besuchern einer der best besuchten des ganzen Kirchentages, allein unser Bericht darüber wurde über 3.000 Mal abgerufen. Dieses Jahr sammelt sich die Gospelfangemeinde in Dresden Strehlen rund um die Christuskirche. Workshops mit Christiane und Hauke Hartmann von Just Gospel, Hans-Christian Joachimsen, den Soul-Teens, Sarah Kaiser und Carmen Wutzler stehen dieses Jahr auf dem Programm – das sollte sich kein Gospelfan entgehen lassen.
bec/zin



Euer Gospelradio-Team beim DEKT 2011:



von links nach rechts:

Tina Fritsche, Redaktion
Katrin Kuhnert, Redaktion
Joachim Schwarzrock, Redaktion
Lea Thermann, Redaktion
Stefan Wieske, Redaktion
Micha Becker, Redaktion, Videoschnitt
Rainer Zincke, Produktions- und technische Leitung
Charlotte Ruderisch, Redaktion
Martin Tebs, Technik und Video
o.B. Norbert Gugeler, Redaktion

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Gospelworkshop mit Calvin Bridges in Berlin

Es ist soweit! Nach einer kreativen Pause gibt es den nächsten Gospelworkshop in Berlin-Prenzlauer Berg. Hanjo Krämer, Leiter ...

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Jubiläum: Golden Harps Gospel Choir zum 500. Mal auf der Bühne - 13. März / Karlsbad

Bei den Passionskonzerten 2016 haben der Gospelchor Golden Harps und seine Besucher einen ganz besonderen Grund zum Feiern: ...

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Kathy Kelly trifft den Lichtenrader Gospelchor

Kathy Kelly, Mitglied der legendären Kelly Family und mittlerweile eine echte 'Grande Dame of Gospel and Folk', feiert in ...

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19. Gospelchortreffen Berlin-Brandenburg

In wenigen Tagen ist es soweit: zum 19. Mal findet das Berlin-Brandenburger Gospelchortreffen statt, das große jährliche ...

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6 Stunden Gospel zur Fête de la Musique am 21. Juni

Von Besinnung bis Party - 7. Leipziger Gospelfestival am 14. Juni

Anmeldung zum Gospelchortreffen 2015

Bericht vom 18. Gospelchortreffen Berlin-Brandenburg

inspired! lädt zur Audition 2014

"Glory to God! - Gospel liturgisch" verbindet Genres und Generationen

Sängerinnen und Sänger für Pop-Oratorium "Luther" gesucht

Gospelchortreffen ausgebucht

Gospelkirchentag - nur noch Tagestickets für den 21.9. erhältlich

Gospel & Soul am 27. Juni in Lüneburg

6. Leipziger Gospelfestival am 21. Juni

25 Jahre Gospelband Abraxas

Potsdamer Chor "Kirchenwind" auf Stimmenfang

Richard Smallwood erstmals in Deutschland

 
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